Lecker Schokolade…

11.01.2012 | huy | keine Kommentare »

Die portugiesiche Bier-Marke Sagres hat für ihre neueste Kreation – Bier mit Schokoladenaroma – eine Website komplett aus Schokolade entwickeln lassen. Die Idee stammt von der Agentur Grand Union, die die einzelnen Elemente von der besten Schokolaterie Portugals Victor Dunes bauen ließ, abfotografierte und daraus die fertige Website programmierte.

Das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen.

www.sagres.pt/sagrespretachocolate/#/homepage


Oysho verliert Identität

14.11.2011 | Jan Schneemann | keine Kommentare »

Neulich beim Schlendern durch Barcelonas Einkaufsstraßen stellte ich entsetzt fest, dass die Modemarke Oysho ihr Logo geändert hat. Das bisherige Logo war eines der elegantesten und einprägsamsten seiner Art gewesen. Vor allem die geistreiche Umsetzung als Ambigramm – eine Wortbildmarke, die auch um 180 Grad gedreht lesbar ist – und die formale Klarheit hatten mich zu einem Freund des Markenauftritts gemacht.

Umso trauriger nun, dass dieses einzigartige Logo durch einen uninspirierten und austauschbaren Schriftzug in Barock-Antiqua ersetzt wurde, der sich brav in die langweiligen Auftritte so vieler anderer Modemarken einreiht. Was sich die geschäftsführende Inditex-Gruppe von dem Relaunch der Marke verspricht, bleibt vorerst ein Rätsel. Denn eine offizielle Mitteilung oder sonstige erhellende Hinweise finden sich leider nirgends.


Die Marke Abercrombie & Fitch

07.09.2011 | Vera Ullmann | keine Kommentare »

Foto: Rob Young

In der STUTTGARTER ZEITUNG erschien am 31.08.2011 online ein Artikel über das Modelabel
„Abercrombie & Fitch“. Nicholas Adjouri wurde dabei als Markenberater herangezogen.

 
Lesen Sie hier.


Interessante Namensfindung

13.07.2011 | Vera Ullmann | keine Kommentare »

AUDI

 

AUDI – eine Marke, die jeder kennt. Interessant ist zu wissen, wie die Marke zu ihrem Namen kam. Das erste Unternehmen des Gründers von Audi, August Horch, hieß noch „August Horch & Cie.“. Das musste er aber aufgrund von Auseinandersetzungen mit dem Finanzvorstand verlassen. Die Verwendung seines Nachnamens für ein weiteres Automobilunternehmen wurde ihm dazu auch noch untersagt.

Also musste ein neuer Name her. Namensfindung ist zumeist ein ziemlich langer und schwieriger Prozess.
Er unterliegt gewissen Anforderungen: der Name muss unter anderem kurz (maximal vier Silben), prägnant (KISS-Prinzip), einzigartig, harmonisch und schutzfähig sein. Das alles trifft auf AUDI zu.

An der Namensfindung für das neue Automobilunternehmen beteiligten sich neben August Horch sein Freund Franz Fikentscher mit seinen 3 Söhnen. Der damals 10-jährige Heinrich Fikentscher  übersetzte den Namen „Horch“ einfach ins Lateinische: „audire“. Die Befehlsform von diesem Wort, also „Hör zu!“ oder „Horch!“ heißt „audi“.

Mittlerweile ist AUDI eine etablierte Marke und einer der größten Automobilhersteller Deutschlands.


Mach dieses Buch fertig

22.06.2011 | Vera Ullmann | keine Kommentare »

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bücher sind zum Lesen da. Normalerweise. Ab und zu gibt es aber auch Ausnahmen. Wie z.B. das Buch von Keri Smith. Das ist nämlich ein Mal- und Bastelbuch für Erwachsene. Wobei sich das schon fast zu langweilig anhört, denn dieses Buch gibt keine Anleitung wie man Bascetta Sterne oder Kastanienmännchen bastelt, sondern es gibt einem vor wie man es am besten “verunstaltet” und somit zu einem Unikat macht.

Will man sonst einem Buch so wenig Schaden wie möglich zufügen, wird man in diesem Buch z.B. dazu aufgefordert, es an ein Seil zu binden und es hinter sich herzuziehen oder über eine Seite Kaffee zu schütten, es in Wasser zu tauchen oder Seiten zu zerschneiden. Zu den zerstörerischen Aufgaben kommen dann noch die vielen schaffenden Anweisungen: Fussel aus der Hosentasche aufkleben, eine Seite besticken oder Einkaufszettel aufkleben.

Man kann dieses Buch als Nebenbeschäftigung betrachten aber auch als individuelles Projekt – fast schon wie ein kleines Kunstwerk. Interessant ist es auch zu sehen, wie die verschiedenen Menschen die Aufgaben unterschiedlich – auf ihre ganz eigene kreative Art und Weise – umsetzen.

Unter www.machdiesesbuchfertig.de kann man einige Exemplare bewundern und staunen, was für witzige Ideen dabei entstanden sind.


Fußball WM 2011 in Deutschland

09.06.2011 | Vera Ullmann | keine Kommentare »

Foto: kandschwar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist wieder soweit. Die ganze Welt ist im Fußball-Fieber. Die Deutschlandfahnen sind ausverkauft, das Bier wird jetzt schon knapp und die Ticketpreise steigen auf dem Schwarzmarkt ins Unermessliche. Oder nicht?! Nein, irgendwie nicht. Ok, man soll den Frauenfußball auch nicht mit dem Männerfußball vergleichen – das will selbst die Nationalelf der Frauen nicht.

Aber es ist schon etwas schade, dass es 17 Tage vor WM Beginn für fast alle Spiele noch Karten gibt. Und irgendwie hat man permanent das Gefühl, dem ganzen wird nicht die Aufmerksamkeit gegeben, die es verdient hätte. Selbst auf der offiziellen DFB Seite steht der Menüpunkt “Frauenfußball” fast ganz unten an vorletzter Stelle.

Eher Geschmackssache ist auch mal wieder das Maskottchen: „Karla Kick“. Abgesehen davon, dass man davon vorher noch nie etwas gehört hat, ist die braune Katze nicht unbedingt schön oder niedlich. Viel mehr sieht sie aus wie ein übergroßes geliftetes Eichhörnchen. Aber wenigstens hat sie im Gegensatz zu Goleo damals ein Höschen an. Vielleicht wurde deshalb in den Medien auch nicht so viel darüber berichtet.

Abgesehen davon würden wir uns freuen, wenn der Sport der Frauen – der zwar anders als der der Männer, aber trotzdem absolut sehenswert ist – auch in den Medien mehr gepusht werden würde, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu steigern. Vielleicht würde das helfen, die Euphorie und den Spaß am Event selbst aufleben zu lassen.


The Brand Space – eine Marke im Raum erleben

06.06.2011 | Vera Ullmann | 1 Kommentar »

Im April eröffnete in der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt das erste öffentliche Forum weltweit für die Marke einer Bank.

Die Berliner Agentur ART + COM entwickelte innerhalb von zwei Jahren ein spektakuläres Raumkunstwerk, welches den Besucher die Marke unmittelbar erleben lässt. Zentrales Gestaltungselement ist das Logo der Bank, das im vergangenen Jahr vom Banknamen losgelöst wurde und somit als einzelne Form viel Spielraum bietet.

Der Betrachter kann das Logo nur von drei bestimmten Standpunkten als Logo erkennen, da es in architektonische Formen umgesetzt wurde, die sich erst aus bestimmten Perspektiven sinnvoll zusammensetzen. Diese sogenannten Sweetpoints sind auf dem Boden markiert. Jede der drei Installationen gewährt einen anderen Zugang zur Marke.

Das „Center Board“ klärt mit Hilfe eines Multitouchtisches interaktiv über die Geschichte der Bank auf. Beim „Interactive Logo“ wird die Silhouette des Betrachters auf einen großen Bildschirm übertragen. Des Weiteren kann man das dreidimensionale „Kinetic Logo“, welches aus 48 weißen Dreiecken zusammengesetzt ist, die bei sphärischen Klängen und mit harmonisch leichten Bewegungen immer neue Formen bilden, erleben.

The Brand Space ist eine neuartige und interessante Weise, eine Marke fassbar und erlebbar zu machen. Mehr Infos unter: www.brandspace.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildrechte: www.flickr.com/photos/deutschebank


Das Schwedenhaus als Beförderungsmittel

01.06.2011 | fluete | 1 Kommentar »

Kaum zu glauben – Jährlich legen die Busse und Bahnen von Berlin mehr als 250 Millionen Kilometer zurück.
Das entspricht einer täglichen Fahrt zum Mond. Um noch eine größere Zahl zu nennen: Jedes Jahr werden 906 Millionen Fahrgäste in Berlin befördert, die an 6000 Haltestellen, verteilt in der gesamten Stadt, zu- und aussteigen.

Touristen lieben Berlins bekannte Doppeldecker und fahren damit auf den einschlägigen Linien 100 & 200 durch die gesamte Stadt und bekommen so eine elegante Stadtrundfahrt zum kleinen Preis.

Damit liegt klar auf der Hand: Busse sind allgegenwärtig im Stadtbild zu sehen – viel Platz für Werbung.

Werber lieben die große Fläche der Doppeldeckerbusse. Je nachdem was sich der Kunde wünscht, können die Busse entweder vollflächig oder nach Bedarf mit einem Bild beklebt werden. Fensterflächen werden mit spezieller Folie beklebt, die den Fahrgästen erlaubt ungehinderte nach draußen zu sehen.

Jüngst hat sich Scandic Hotels die Buslinie M48 geschnappt und einen Doppeldecker in ein rollendes Schwedenhaus mit Blumenkästen und allem Drum und Dran verwandelt.

Wir sind gespannt mit welchen originellen Ideen die BVG als nächstes beklebt wird.


Naming auf Finnisch

11.02.2011 | Prof. Dr. Nicholas Adjouri | 1 Kommentar »

Die Modewelt spricht Finnisch. Jedenfalls gibt es einen Trend, Modemarken mit finnischen Namen zu kombinieren. Napapijri hat es vorgemacht. Als die Italiener diese Marke ins Leben riefen, kombinierten sie die norwegische Flagge mit einem finnischen Namen. Denn der Name bedeutet übersetzt “Polarkreis” und umgangssprachlich auch “Kreis am Bauchnabel”. Nun haben sechs Händler, darunter auch Globetrotter, eine neue Handelsmarke gegründet. Der Name hier: Kaikkialla – was auf Finnisch “überall” bedeutet. Was steckt dahinter? Nun, Finnisch ist sicherlich eine seltene und schwierige Sprache – und gerade hier liegt der Reiz. Zudem sind wahrscheinlich diese Namen noch gut schützbar, da sie sich gut von üblichen und fantasielosen Kunstnamen unterscheiden. Wir von Adjouri finden dies natürlich gut. Terveisin…


Jack Wolfskin: Tatzen überall

08.02.2011 | Prof. Dr. Nicholas Adjouri | keine Kommentare »

Wer im Winter auf Kleidungsmarken achtet, sieht überall die Flut von Jack Wolfskin-Jacken. Die Tatze ist omnipräsent. Die Marke ist gerade dabei, sich selbst zu überholen. Was hier wohl gut gemeint war, ist inzwischen zu einer inflationären Massenbewegung geworden. Der Erfolg hat eher negative Konsequenzen. Denn anstatt langsam, aber dafür nachhaltig zu wachsen und damit eine starke Markenidentität aufzubauen, wurde hier eher auf Umsatz geschielt. Dies wird auf lange Sicht nicht gut gehen.